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		<title>Zoellner u Zoellner: Aktuelle News zum Thema Steuerrecht und mehr</title>
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		<description>Aktuelle News von Zoellner und Zoellner</description>
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			<title>Zoellner u Zoellner: Aktuelle News zum Thema Steuerrecht und mehr</title>
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			<description>Aktuelle News von Zoellner und Zoellner</description>
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		<lastBuildDate>Wed, 09 May 2012 10:07:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Fahrtkosten: Bei einem Vollzeitstudium in voller Höhe abzugsfähig</title>
			<link>http://zoellner-zoellner.de/sonstiges/news/details/datum/2012/05/09/fahrtkosten_bei_einem_vollzeitstudium_in_voller_hoehe_abzugsfaehig.html</link>
			<description>Unter Änderung seiner bisherigen Rechtsprechung hat der Bundesfinanzhof in zwei Urteilen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Unter Änderung seiner bisherigen Rechtsprechung hat der Bundesfinanzhof in zwei Urteilen entschieden, dass Fahrten zwischen der Wohnung und einer vollzeitig besuchten Bildungseinrichtung in voller Höhe (wie Dienstreisen) und nicht nur beschränkt in Höhe der Entfernungspauschale als Werbungskosten abgezogen werden können. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Aufwendungen für die Wege zwischen Wohnung und regelmäßiger Arbeitsstätte sind nur beschränkt, nämlich in Höhe der Entfernungspauschale von 0,30 EUR je Entfernungskilometer als Werbungskosten abziehbar. Als regelmäßige Arbeitsstätte hat der Bundesfinanzhof bislang auch Bildungseinrichtungen (z.B. Universitäten) angesehen, wenn diese über einen längeren Zeitraum zum Zwecke eines Vollzeitunterrichts aufgesucht werden. Somit waren Fahrtkosten im Rahmen einer Ausbildung nur beschränkt abzugsfähig. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<h3 style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Bundesfinanzhof ändert seine Rechtsprechung </h3>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Hieran hält der Bundesfinanzhof nicht mehr fest: Auch wenn die berufliche Aus- oder Fortbildung die volle Arbeitszeit des Steuerpflichtigen in Anspruch nimmt und sich über einen längeren Zeitraum erstreckt, ist eine Bildungsmaßnahme regelmäßig vorübergehend und nicht auf Dauer angelegt.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<h3 style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Zwei Kläger erfolgreich</h3>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Dementsprechend hat der Bundesfinanzhof die Fahrtkosten einer Studentin zur Universität im Rahmen eines Zweitstudiums als vorweggenommene Werbungskosten zum Abzug zugelassen. Ebenfalls in tatsächlicher Höhe berücksichtigt wurden die Aufwendungen eines Zeitsoldaten für Fahrten zur Ausbildungsstätte, die bei einer vollzeitigen Berufsförderungsmaßnahme angefallen waren.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>Hinweis:</b> Aufwendungen für Dienstreisen können – auch bei Inanspruchnahme der Kilometerpauschale von 0,30 EUR pro gefahrenen Kilometer – allerdings nur berücksichtigt werden, wenn der Steuerpflichtige den Fahrtaufwand tatsächlich getragen hat. Bei Anwendung der Entfernungspauschale kommt es darauf nicht an.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<h3 style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Erstausbildung: Werbungskosten oder Sonderausgaben?</h3>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Aufwendungen für die erstmalige Berufsausbildung oder für ein Erststudium, das zugleich eine Erstausbildung vermittelt, sind keine Werbungskosten, sondern nur Sonderausgaben, wenn die Berufsausbildung oder das Erststudium nicht im Rahmen eines Dienstverhältnisses stattfinden. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Ob diese rückwirkend eingeführte Gesetzesänderung indes rechtens ist – entsprechende Verfahren sind anhängig – brauchte der Bundesfinanzhof vorliegend nicht zu entscheiden. In beiden Streitfällen war nämlich eine berufliche Erstausbildung vorangegangen (BFH-Urteil vom 9.2.2012, Az. VI R 42/11; BFH-Urteil vom 9.2.2012, Az. VI R 44/10).</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 09 May 2012 10:07:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Elektronische Übermittlung von Steuererklärungen</title>
			<link>http://zoellner-zoellner.de/sonstiges/news/details/datum/2012/04/30/elektronische_uebermittlung_von_steuererklaerungen.html</link>
			<description>Die Oberfinanzdirektion Koblenz weist in einer aktuellen Meldung darauf hin, dass für den...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die Oberfinanzdirektion Koblenz weist in einer aktuellen Meldung darauf hin, dass für den Veranlagungszeitraum 2011 viele Jahressteuererklärungen elektronisch abgegeben werden müssen.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<h3 style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Einkommensteuererklärung</h3>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Alle Steuerpflichtigen, die Gewinneinkünfte erzielen, sind ab der Einkommensteuererklärung 2011 zur elektronischen Abgabe verpflichtet. Hierunter fallen Land- und Forstwirte, Gewerbetreibende und selbstständig Tätige.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<h3 style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Andere Jahressteuererklärungen</h3>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Unternehmer und Körperschaften müssen nun auch für die Umsatzsteuer, die Körperschaftsteuer und die Gewerbesteuer ihre Jahreserklärungen elektronisch übermitteln. Gleiches gilt für Feststellungserklärungen. Im Unterschied zur Einkommensteuererklärung müssen diese Erklärungen authentifiziert übermittelt werden. Die hierzu erforderliche Registrierung unter www.elsteronline.de wurde inzwischen vereinfacht.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Die Anlage EÜR (Einnahmen-Überschuss-Rechnung) ist bereits für das Jahr 2011 mit der Jahressteuererklärung elektronisch zu übermitteln. Bilanzen sowie Gewinn- und Verlustrechnungen hingegen müssen erstmals für das Wirtschaftsjahr 2013 - also regelmäßig im Jahr 2014 - elektronisch übermittelt werden. Für das Wirtschaftsjahr 2012 ist die Abgabe in Papierform somit noch zulässig (OFD Koblenz, Meldung vom 22.2.2012 „Pflicht zur elektronischen Übermittlung von Steuererklärungen“). </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 12:02:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Bilanzen für Kleinstunternehmen sollen abgespeckt werden</title>
			<link>http://zoellner-zoellner.de/sonstiges/news/details/datum/2012/04/19/bilanzen_fuer_kleinstunternehmen_sollen_abgespeckt_werden.html</link>
			<description>Die Bundesregierung hat in der Europäischen Union Erleichterungen bei Bilanzregelungen und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die Bundesregierung hat in der Europäischen Union Erleichterungen bei Bilanzregelungen und Offenlegungspflichten für Kleinstunternehmen mit auf den Weg gebracht. Von den Befreiungen der am 21.2.2012 verabschiedeten „Micro-Richtlinie“ sollen Unternehmen profitieren, die mindestens zwei der folgenden drei Schwellenwerte unterschreiten: 350.000&nbsp;EUR Bilanzsumme, 700.000 EUR Jahresumsatz und zehn Mitarbeiter.?</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Die jetzt von Deutschland noch umzusetzende Richtlinie enthält u.a. folgende Erleichterungen:</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Befreiung von bestimmten Bilanzierungspflichten: Kleinstunternehmen dürfen z.B. auf den umfangreichen Anhang zur Bilanz verzichten. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Einschränkung der Veröffentlichungspflicht: Die Offenlegung der Rechnungslegungsunterlagen gegenüber der breiten Öffentlichkeit ist nicht mehr zwingend erforderlich. Die Mitgliedstaaten können vorsehen, dass es ausreicht, wenn Kleinstunternehmen ihre Jahresabschlüsse an ein Register übersenden, wo sie nur auf Nachfrage an Dritte ausgegeben werden.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Inwieweit bzw. wann Deutschland die Richtlinie in nationales Recht umsetzen wird, ist derzeit noch nicht absehbar (BMJ vom 22.2.2012 „Bilanzen für Kleinstunternehmen werden abgespeckt“).</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 11:59:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Pauschbeträge für Sachentnahmen 2012 veröffentlicht</title>
			<link>http://zoellner-zoellner.de/sonstiges/news/details/datum/2012/04/18/pauschbetraege_fuer_sachentnahmen_2012_veroeffentlicht.html</link>
			<description>Die Verwaltung hat die für das Jahr 2012 geltenden Pauschbeträge für unentgeltliche Wertabgaben...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die Verwaltung hat die für das Jahr 2012 geltenden Pauschbeträge für unentgeltliche Wertabgaben veröffentlicht. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Die Beträge basieren auf ganz bestimmten Annahmen in „Richtsatzbetrieben“ und bieten dem Steuerpflichtigen die Möglichkeit, die Warenentnahmen monatlich pauschal zu verbuchen. Dieses Wahlrecht soll der Vereinfachung dienen und lässt keine Zu- und Abschläge wegen individueller persönlicher Ess- oder Trinkgewohnheiten zu. Auch Krankheit oder Urlaub rechtfertigen keine Änderungen der Pauschbeträge (BMF-Schreiben vom 24.1.2012, Az. IV A 4 - S 1547/0 :001).</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 18 Apr 2012 08:32:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Bewirtung: Konkreter Anlass ist anzugeben</title>
			<link>http://zoellner-zoellner.de/sonstiges/news/details/datum/2012/04/17/bewirtung_konkreter_anlass_ist_anzugeben.html</link>
			<description>Der (teilweise) Betriebsausgabenabzug von Bewirtungsaufwendungen setzt den Nachweis der konkreten...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Der (teilweise) Betriebsausgabenabzug von Bewirtungsaufwendungen setzt den Nachweis der konkreten betrieblichen Veranlassung voraus. Es reicht nach einer Entscheidung des Finanzgerichts Berlin-Brandenburg somit nicht aus, lediglich die Namen und die Funktion der bewirteten Personen aufzuführen. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Im entschiedenen Fall stellte ein Betriebsprüfer bei einer GmbH fest, dass Bewirtungsaufwendungen geltend gemacht worden waren, ohne den konkreten Anlass der Bewirtung zu benennen. Auf den Bewirtungsbelegen waren vielmehr die Namen der bewirteten Personen und ein Hinweis auf deren berufliche oder geschäftliche Tätigkeit vermerkt. So wurde bei einer Besprechung mit dem Rechtsanwalt der GmbH „D, Rechtsanwalt” und bei einer Besprechung mit dem Steuerberater „B, Steuerberater” angegeben. Demzufolge versagte das Finanzamt die Anerkennung der Bewirtungsaufwendungen sowie den darauf entfallenden Vorsteuerabzug – zu Recht, wie das Finanzgericht befand.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<h3 style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Nachweiserfordernis</h3>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Zum Nachweis der Höhe und der betrieblichen Veranlassung der Aufwendungen hat der Steuerpflichtige schriftlich die folgenden Angaben zu machen:</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Ort der Bewirtung,</p>
<p class="bodytext">-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Tag der Bewirtung,</p>
<p class="bodytext">-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Teilnehmer,</p>
<p class="bodytext">-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Anlass der Bewirtung sowie</p>
<p class="bodytext">-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; die Höhe der Aufwendungen.&nbsp;&nbsp; </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Hat die Bewirtung in einer Gaststätte stattgefunden, so genügen Angaben zu dem Anlass und den Teilnehmern der Bewirtung; die Rechnung über die Bewirtung ist beizufügen.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Hinweis: Wenn der Gesamtbetrag der Rechnung 150 EUR übersteigt, muss die Rechnung auch den Namen des bewirtenden Steuerpflichtigen enthalten.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Zum Nachweis der betrieblichen Veranlassung müssen die Angaben zum Anlass der Bewirtung den Zusammenhang mit einem geschäftlichen Vorgang oder einer Geschäftsbeziehung erkennen lassen. Allgemein gehaltene Angaben wie Arbeitsgespräch, Infogespräch, Hintergrundgespräch, Geschäftsessen oder Kontaktpflege reichen hierfür nicht aus (FG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 11.5.2011, Az. 12 K 12209/10).</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 08:02:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Investitionsabzugsbetrag ist betriebsbezogen</title>
			<link>http://zoellner-zoellner.de/sonstiges/news/details/datum/2012/04/12/investitionsabzugsbetrag_ist_betriebsbezogen.html</link>
			<description>Der steuermindernde Investitionsabzugsbetrag setzt u.a. voraus, dass das Wirtschaftsgut nach der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Der steuermindernde Investitionsabzugsbetrag setzt u.a. voraus, dass das Wirtschaftsgut nach der Anschaffung nahezu ausschließlich, d.h. zu mindestens 90 % betrieblich genutzt werden soll. Nach einem Urteil des Finanzgerichts Niedersachsen (Revision zugelassen) hat der Gesetzgeber den Abzugsbetrag durch die Formulierung der fast ausschließlichen Nutzung in einer inländischen Betriebsstätte des Betriebs betriebsbezogen ausgestaltet. Eine außerbetriebliche Nutzung ist also auch dann gegeben, wenn die Nutzung in einem anderen Betrieb des Steuerpflichtigen erfolgt.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>Beispiel:</b> Für das Jahr 2009 hat ein Unternehmer in seinem Betrieb A einen Investitionsabzugsbetrag für die Anschaffung einer Maschine geltend gemacht. In 2011 wurde die Maschine angeschafft und auch in den Betrieben B und C genutzt, jeweils zu 10 %. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>Die Folge:</b> Weil die Maschine in Betrieb A nur zu 80 % betrieblich genutzt wurde, ist der Investitionsabzugsbetrag für das Jahr 2009 rückwirkend zu versagen. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Von dieser betriebsbezogenen Sichtweise gibt es indes eine Ausnahme. Bei einer Betriebsaufspaltung kann die Nutzung des Wirtschaftsguts in der Betriebsgesellschaft nämlich der Besitzgesellschaft zugerechnet werden.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<h3 style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Zum Hintergrund</h3>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Für die künftige Anschaffung oder Herstellung von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens kann ein Investitionsabzugsbetrag von bis zu 40 % der voraussichtlichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten geltend gemacht werden. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Die Frist, innerhalb derer das Wirtschaftsgut angeschafft oder hergestellt werden muss, beträgt drei Jahre. Unterbleibt die Investition, ist der Abzug im Jahr der Vornahme rückgängig zu machen. Das führt rückwirkend zu einer Gewinnerhöhung und zu einer Verzinsung der daraus resultierenden Steuernachforderung in Höhe von 6 % im Jahr (FG Niedersachsen, Urteil vom 3.11.2011, Az. 11 K 435/10).</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 12 Apr 2012 08:25:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Erstattungszinsen: Bundesfinanzhof bezweifelt Steuerpflicht </title>
			<link>http://zoellner-zoellner.de/sonstiges/news/details/datum/2012/04/11/erstattungszinsen_bundesfinanzhof_bezweifelt_steuerpflicht.html</link>
			<description>Der Bundesfinanzhof bezweifelt, dass zumindest die rückwirkende Anwendung der Regelung im...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Der Bundesfinanzhof bezweifelt, dass zumindest die rückwirkende Anwendung der Regelung im Jahressteuergesetz 2010, Erstattungszinsen der Besteuerung zu unterwerfen, rechtmäßig ist. Er hat deshalb dem Antrag eines Steuerpflichtigen auf Aussetzung der Vollziehung stattgegeben. Die abschließende Beurteilung bleibt dem Hauptsacheverfahren vorbehalten. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<h3 style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Zum Hintergrund</h3>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Der Bundesfinanzhof hatte entschieden, dass Erstattungszinsen – Steuererstattungen werden verzinst, wenn der Bescheid später als 15 Monate nach Ende des Veranlagungszeitraums erlassen wird – nicht steuerbar sind. Der Gesetzgeber hat dieses Urteil jedoch ausgehebelt, sodass die Zinsen in allen offenen Fällen zu den Kapitalerträgen gehören (BFH, Beschluss vom 22.12.2011, Az. VIII B 190/11; beim BFH anhängige Verfahren: VIII R 1/11, VIII R 36/10).</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 11 Apr 2012 08:14:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Gesetzentwurf zum Abbau der kalten Progression</title>
			<link>http://zoellner-zoellner.de/sonstiges/news/details/datum/2012/04/10/gesetzentwurf_zum_abbau_der_kalten_progression.html</link>
			<description>Die Bundesregierung hat einen Gesetzentwurf vorgelegt, mit dem die Steuerbürger von den Wirkungen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die Bundesregierung hat einen Gesetzentwurf vorgelegt, mit dem die Steuerbürger von den Wirkungen der kalten Progression entlastet werden sollen. Das Vorhaben soll in 2013 und 2014 in zwei Schritten umgesetzt werden und umfasst folgende Eckpunkte: </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Der Grundfreibetrag soll zum 1.1.2013 auf 8.130 EUR und zum 1.1.2014 auf&nbsp; 8.354 EUR angehoben werden. Damit würde der jetzige Grundfreibetrag von 8.004 EUR um insgesamt 350 EUR erhöht werden.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>Hinweis:</b> Bis zum Grundfreibetrag wird ein zu versteuerndes Einkommen keiner Einkommensteuer unterworfen.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Entsprechend der Anhebung des Grundfreibetrags soll der Tarifverlauf ebenfalls bis 2014 um insgesamt 4,4 % angepasst werden. Denn jedes Einkommen soll genau um den Betrag entlastet werden, um den es durch die kalte Progression belastet wird.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>Beachte:</b> Ob der Bundesrat den Entlastungsplänen indes zustimmen wird, muss derzeit bezweifelt werden. &nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Doch was verbirgt sich genau hinter dem Begriff „kalte Progression”? Die Finanzverwaltung hat sich hierzu etwas einfallen lassen. In der Mediathek des Bundesfinanzministeriums wird der Begriff im Rahmen der Rubrik „einfach erklärt” interaktiv erläutert (Entwurf eines Gesetzes zum Abbau der kalten Progression, Drs. 17/8683 vom 15.2.2012; Der Einkommensteuertarif und die kalte Progression „einfach erklärt“: www.iww.de/sl118).</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 10 Apr 2012 08:03:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Erststudium: Aufwendungen nur als Sonderausgaben abzugsfähig</title>
			<link>http://zoellner-zoellner.de/sonstiges/news/details/datum/2012/04/04/erststudium_aufwendungen_nur_als_sonderausgaben_abzugsfaehig.html</link>
			<description>Das Finanzgericht Münster hat entschieden, dass Aufwendungen für ein nach dem Abitur aufgenommenes...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Das Finanzgericht Münster hat entschieden, dass Aufwendungen für ein nach dem Abitur aufgenommenes Erststudium nicht als Werbungskosten, sondern nur als Sonderausgaben zu berücksichtigen sind. Es sei zulässig, dass der Gesetzgeber die Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs, der sich für einen Abzug als vorweggenommene Werbungskosten ausgesprochen hatte, rückwirkend ausgehebelt habe.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Im Gegensatz zu Werbungskosten können Sonderausgaben nur im Jahr ihres Entstehens berücksichtigt werden. Da Studenten während des Studiums keine oder nur geringe Einnahmen erzielen, entfalten Sonderausgaben somit oftmals keine steuermindernde Wirkung. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Da gegen das Urteil die Revision anhängig ist, können geeignete Fälle über einen Einspruch ruhend gestellt werden (FG Münster, Urteil vom 20.12.2011, Az. 5 K 3975/09 F, Rev. unter Az. VI R 8/12).</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 04 Apr 2012 08:12:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>CeBIT-Computermesse: Beruflich veranlasste Aufwendungen absetzbar</title>
			<link>http://zoellner-zoellner.de/sonstiges/news/details/datum/2012/04/03/cebit_computermesse_beruflich_veranlasste_aufwendungen_absetzbar.html</link>
			<description>Der Bundesfinanzhof hat klargestellt, dass die Rechtsprechung des Großen Senats zu sowohl beruflich...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Der Bundesfinanzhof hat klargestellt, dass die Rechtsprechung des Großen Senats zu sowohl beruflich als auch privat veranlassten Reisen auch für den Besuch von Messen, wie der CeBIT in Hannover gilt. Demzufolge können die Aufwendungen in Werbungskosten oder Betriebsausgaben und in nicht abziehbare Privataufwendungen aufgeteilt werden.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Im Streitfall machte ein Steuerpflichtiger die Aufwendungen für den Besuch der CeBIT als Werbungskosten geltend. Als er seinen Einkommensteuerbescheid in Händen hielt, traute er seinen Augen nicht – denn anders als in den vorangegangenen Jahren waren die Aufwendungen nicht berücksichtigt worden.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Im Rahmen seines Einspruchs und der Klage vor dem Finanzgericht Rheinland-Pfalz argumentierte der Bankbetriebswirt wie folgt: Da er Firmenkunden zu betreuen habe und mit der Warenkreditsicherung befasst sei, besuche er hauptsächlich das Angebot des „Mittelstandsforums”, das insbesondere Software-Lösungen für Risiko- und Debitorenmanagement anbiete. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Erfolgreich war er mit dieser Argumentation vor dem Finanzgericht allerdings nicht: Da der Besuch der CeBIT auch ein allgemeines Informationsinteresse an moderner EDV-Technik befriedige, das der privaten Sphäre zuzuordnen sei, habe das Finanzamt die Aufwendungen zu Recht (insgesamt) nicht anerkannt.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Der Bundesfinanzhof hingegen ließ die Ausführungen der Vorentscheidung so nicht gelten. Ist eine Reise privat und beruflich veranlasst, ist der beruflich veranlasste Anteil zumindest dann als Werbungskosten abziehbar, wenn er nicht von untergeordneter Bedeutung ist. Notfalls sind der berufliche und der privat veranlasste Anteil zu schätzen.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">In vergleichbaren Fällen dürfte es sicherlich von Vorteil sein, wenn der Arbeitgeber schriftlich bestätigt, dass der Messebesuch aus beruflichen Gründen erfolgt (BFH-Urteil vom 16.11.2011, Az. VI R 19/11).</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 03 Apr 2012 12:16:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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